Zukunftsicherung für Arbeitnehmer

bAV motiviert.
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 30% der Befragten ihren Lebensstandard in der Pension als nicht gesichert sehen. Und 72% verstehen Sozialleistungen in Form der bAV als zusätzlichen Motivator.

Auch Unternehmer haben erkannt, dass sie mit bAV Mitarbeiter an ihr Unternehmen binden können – und das möglicherweise ohne Mehrkosten bei gleichzeitiger Steuerersparnis. Wie das gehen soll? Zwei Wege bieten sich an:

1.) § 3/1/15a EStG – Zukunftssicherung.
Der Angestellte Max Muster ist 35 Jahre alt und verdient € 1.800 brutto pro Monat. Sein Chef kann ihm helfen, einen interessanten Mehrwert zu generieren. Am besten in Form einer Zukunftssicherung gemäß § 3/1/15 a EStG, dem sogenannten € 300-Modell. Was passiert da mit Herrn Musters
€ 300?

Ersparnis:
Variante 1: € 300 brutto per anno bei einem gleichzeitigen Aufwand für den Arbeitgeber von € 393,71 ergeben für den Arbeitnehmer netto € 163,34.
Variante 2: Aus € 300 vom bestehenden Gehalt werden in Form einer Bezugsumwandlung netto € 246,24, das entspricht einem Mehrwert von 51%, bei gleichzeitiger Kostenersparnis von 7,9% für den Arbeitgeber.
Variante 3: € 300 werden anstatt Gehaltserhöhung in Form des § 3/1/15a EStG veranlagt (für Arbeitnehmer und Arbeitgeber völlig von Abgaben und Steuern befreit). Netto-Mehrwert: +84%.

Herr Max Muster möchte in seine Vorsorge investieren. Sehen wir uns an, mit welchem Ergebnis er bei Veranlagung der einzelnen Nettowerte rechnen kann.

Mit einem verhältnismäßig geringen Beitrag von monatlich € 25 kann der Unternehmer seinem Mitarbeiter einen Mehrwert in Höhe von 93% (im Beispiel € 19.047) zukommen lassen. Wenn er selbst keinen finanziellen Beitrag leisten möchte, kann er dem Mitarbeiter immer noch die Umwandlung der € 25 monatlich ermöglichen. Dieser lukriert dann einen Mehrwert von 51% bei gleichzeitiger Kostenersparnis für das Unternehmen in Höhe von rund 7,9%. Fazit: 93% mehr Ertrag.

2.) Gehaltserhöhungen mit staatlicher Förderung.
Gehaltserhöhungen brutto für netto? Das gibt es:
Mit Extra3 Pro bieten wir das passende Konzept für eine Pensionskassenlösung.
Der Unternehmer kann zwischen beitrags- oder leistungsorientiertem Modell wählen. Wichtig dabei: Die Gesamtbeiträge beim beitragsorientierten Modell dürfen nicht höher als 10% der Lohnsumme aller am PK-Modell teilnehmenden Personen sein. Beim leistungsorientierten Modell darf die Leistung 80%, beziehungsweise 100% (inkl. staatlicher Pension) des letzten Aktivbezugs nicht überschreiten.

Der Vergleich zeigt: Die klassische Gehaltserhöhung bringt Herrn Muster wenig, während er mit der gleichen Investition einen wesentlich höheren Mehrwert generiert. Angenehmer Nebeneffekt: Es können auch noch Lohnnebenkosten und Sozialabgaben gespart werden.

Die wesentlichen Vorteile:

  • Mit dem § 3/1/15a EStG können Sie Ihren Mitarbeitern den Zugang zum einzig wirklichen, steuerfreien Vorsorgemodell in Österreich bieten
  • Steuerfreie Beitragszahlung – steuerfreie Veranlagung – steuerfreie Kapitalauszahlung
  • So können Sie ihren Mitarbeitern Sozialleistungen ohne Kostenaufwand bieten
  • Gönnen Sie Ihren Mitarbeitern das € 300-Modell zum Gehalt „on top“ und für Sie fallen weder Sozialabgaben noch Steuern an. Das selbe gilt übrigens auch für Ihren Mitarbeiter.
  • Beiträge zu einem PK-Modell können höher ausfallen. Grenze: 10% der Lohnsumme aller am PK-Modell teilnehmenden Personen
  • PK-Beiträge unterliegen einer Versicherungssteuer von 2,5%
  • Renten aus PK sind frei von Sozialabgaben
  • Beachten Sie bei einer PK-Lösung die strengen Gruppenbildungskriterien
  • Leistungen aus PK können nur in Form von monatlichen Renten ??? werden. Kapitalabfindungen sind nur bis € 10.200 (2008) zulässig